A K T U E L L E    T E R M I N E
Tag Uhr Betreff Treffpunkt Wer
Do.
12.12
11:00 HEIMAT IST DA, WO MEIN HERZ IST- GAST AUFFÜHRUNG bei AdRem, Ludwigstr. 51 geladene Gäste
Di.
18.12
16:30 Jahresabschluß - Aufführungen KIDS,TEENS... bei AdRem, Ludwigstr. 51 Reservierung

 

 

 

 

„Ritzen“ - Monodrama von Walter Kohl

Fritzi: Nikole Smetanina
Choreographie: Gionni Battista
Rap: Jasmin Deininger
Musik/Film: diMedien Skrobich
Technik: Agil Taher
Plakat/Grafik: Robert & Nicole Skrobich
Moderation/Interviews: Thorsten Huber

Regie: Gaby Twardawa

 

Aufgeführt am 26.03.2010 auf der Studiobühne im Theater im Pfalzbau.

Zwei Aufführungen innerhalb eines Tages. Es war anstrengend aber ...

 

wirklich toll.

Die Besonderheit dieser Aufführung: Die neue Schauspielerin Nikole Smetanina setzte sich sehr professionell trotz ihres jungen Alters mit dem gespieltem Charakter auseinander und regte viele Zuschauer zum Nachdenken an.
Auch die gesamte Logistik wurde von uns selbst betreut, sowie die technische Betreuung von beiden Aufführungen. Applaus für Agil Taher dessen technische Begabung eigene Premiere feierte. 

Beim Ritzen von Walter Kohl geht es um das Leben der 15 jährigen Fritzi, die sich wie viele Jugendliche selbst verletzt. So geht sie mit Unsicherheit, Angst und Überforderung um. Sie spürt nichts als Leere.
Das Internet ist für Fritzi die einzige Möglichkeit anonym den Kontakt zu Außenwelt zu halten und Ritzen – als Möglichkeit zu entfliehen.

Mädchen, die sich mit Glasscherben die Haut aufschneiden, Jungen die Amok laufen = Kinder, denen Vorbilder, Perspektiven und Grenzen fehlen? Nie war das Erwachsenwerden komplizierter als heute.

Die Theaterinszenierung RITZEN greift ein Phänomen auf: RITZEN bedeutet eine neue Dimension bewusster Selbstverletzung, die heute – laut Studien – Bulimie und Magersucht längst überholt haben sollte.
Junge Menschen die ritzen, entstammen aus allen sozialen Schichten. Viele Familien, die nach außen vollkommen normal aussehen, sind innen eine einzige Szenerie von Gleichgültigkeit und Kälte, ein Nebeneinander von Einsamkeiten.

Das „Ritzen“ entstand aus den Chatgesprächen einer betroffenen 14 – Jährigen. Der Journalist, Schriftsteller und Dramatiker Walter Kohl machte aus dem Gespräch einen Monolog. Das AdRem Jugendtheater stellt , den scheinbar langweiligen Monolog als multimediale Inszenierung dar.

 

Die Aufführung fand am 26.März 2010 im Theater im Pfalzbau statt.

 

Mehr zur Theaterinszenierung siehe Pressestimmen Rheinpfalz und Mannheimer Morgen.